Zukunftsfähigkeit aus Klimaschutz!

PROJECT TOGO setzt konsequent um, was Zukunftsfähigkeit erfordert: den umfassenden Aufbau der Biokapazität von Ökosystemen zur Stabilisierung und Stärkung der Vielfalt des Lebens.

Regionenprojekt

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Die Landflucht ist eines der großen Probleme ländlicher Lebensfähigkeit.

Das Klimaschutzprojekt schafft ein Ökosystem, dessen Biokapazität  langfristig der Vielfalt und Stabilisierung des ökologischen und sozialen Lebens dient. Auf Grundlage der CO2-Kompensation stärkt PROJECT TOGO die regionalen Standorte und kooperativen Strukturen und bezieht dabei alle Bevölkerungsschichten ein. Dazu realisiert PROJECT TOGO selbsttragende Wertschöpfungseinheiten: Anlagen für die Energie- und Wasserversorgung, für die Bodenverbesserung, die Infrastrukturen, für Gesundheit und Bildung sowie Projekte für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Selbstversorgungs- und Marktproduktion.

 

Gold Standard

Gold Standard Project ID: GS3951

Transition Gold Standard

Certification Reports

Projekt Design Documentation

Certification Report Gold Standard

 

 PROJECT TOGO ist nach den Kriterien des Gold Standards zertifiziert. Damit wird sichergestellt, dass zum einen die berechnete CO2-Bindung auch tatsächlich stattfindet und zum anderen alle Zusatzkriterien verbindlich eingehalten werden. Der Gold Standard wurde von den führenden NGOs gegründet und orientiert sich an den Richtlinien des Kyoto- Protokolls. Der Gold Standard ist der angesehenste Standard im freiwilligen Klimaschutz. Mehr Informationen hier.

 

Projektbeschreibung

Tradition wird in den Dörfern oft in der Gemeinschaft gekocht.

PROJECT TOGO arbeitet mit den Menschen vor Ort in allen Projektstufen zusammen – von der Errichtung der Baumschulen, dem Heranziehen einheimischer Baumarten, der Anlage von Brandschneisen und Schutzhecken über die Pflege, Überwachung und Bewirtschaftung der forstlichen und ackerbaulichen Flächen bis hin zu den ergänzenden Infrastruktur- maßnahmen in den Bereichen Bildung, Wasser, Energie, Straßen und Gebäuden.  Mit der Einbindung der Zivilgesellschaft und seiner beispielhaften Transparenz reicht das Engagement von PROJECT TOGO weit über die Ziele reiner Klimaschutzprojekte hinaus: Project Togo ist ein Klimaschutzprojekt, das den Standort stärkt und den Menschen langfristige Perspektiven bietet.

 

Das Projekt umfasst die Bereich Natur- und Nutzwald, Ökolandbau sowie Aus- und Weiterbildung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Bereiche Wasser, Gesundheit, Bildung, Arbeit und Energie. 

Projektdaten

Projekttyp  

Aufforstung von Brachland zu Naturwald, nachhaltigem Nutzwald und Ökolandbau

 

Die weiteren Flächen (20,000 ha) wurden bereits evaluiert. Des weiteren wurden folgende Arbeiten abgeschlossen:

  • geologische Untersuchungen, 
  • Sichtung und Auswertung der Satbilder, 
  • ökologische Bestandsaufnahme der Fläche, 
  • Datenerhebung bei der Bevölkerung, 
  • Landvermessung und Kartierung, 
  • Umweltverträglichkeisstudie zur Projekterweiterung (durch eine Akkreditierte Agentur aus Lomé)
Projektfläche  

1,000 ha Naturwald I (umgesetzt)

14,500 ha Wald (Stufe II)
5,500 ha Wald (Stufe III)
1.000 ha Ökolandbau

Gesamteinsparung  

360.000 Tonnen CO2 (Stufe I)

4,35 Mio Tonnen CO2 (Stufe II)
1,65 Mio Tonnen CO2 (Stufe III)

Projektstandard   Gold Standard VER
Zertifizierer    TÜV Süd
Zertifikatspuffer   20% der generierten CO2-Zertifikate im Sicherungsfonds
Projektstatus   zertifiziert (Report No. 600500930)
Co-Benefit   Integrierte Standortstärkung mit wirtschaftlichem Empowerment, Stakeholder-Beteiligung, Bildung und Ausbildung, Gesundheits-, Energie- und Wasserinfrastruktur
Transparenz   Laufende Projektevaluierung und -dokumentation
 Project ID   GS3951  (Gold Standard)
     

 

 

 

 

 

 

 

Partnerschaft statt Landgrabbing

PROJECT TOGO schafft echte Partnerschaften zwischen Investoren, Wirtschaftsräumen und Standorten – zusammen mit den Menschen vor Ort für eine gemeinsame Zukunft.

Naturwald, Nutzwald und Ökolandbau - Mehrwert statt Monotonie

 

Im Verwaltungsbezirk Agou in der Region Plateaux forstet PROJECT TOGO eine 14.500 ha (Phase I) und weitere 5.500 ha (Phase II) große Brachfläche zum Natur- und Nutzwald auf. Dabei entsteht eine neue Agroforst-Struktur, die den Standort nicht nur ökologisch aufgewertet, sondern wichtige Arbeitsplätze in der Region schafft. PROJECT TOGO arbeitet mit den Menschen vor Ort in allen Projektstufen zusammen – von der Errichtung der Baumschulen, der Anlage von Brandschneisen und Schutzhecken über die Pflege, Überwachung und Bewirtschaftung der forstlichen und ackerbaulichen Flächen bis hin zu den ergänzenden Infrastrukturmaßnahmen in den Bereichen Bildung, Wasser, Energie, Straßen und Gebäuden.

Transparenz

Mit der Einbindung der Zivilgesellschaft und seiner beispielhaften Transparenz reicht das Engagement von PROJECT TOGO weit über die Ziele reiner Klimaschutzprojekte hinaus: Project Togo ist ein Klimaschutzprojekt, das den Standort stärkt und den Menschen langfristige Perspektiven bietet.

PROJECT TOGO gliedert sich in die Bereiche: 

inkl. der Schwerpunkte Aus- und Weiterbildung,

In allen Bereichen wirken und Arbeiten wir mit den renommiertesten Wissenschaftlern, Universitäten und Institutionen aus Deutschland, direkt im Projekt zusammen. Im Rahmen von PROJECT TOGO binden wir die Bereiche Wasser, Energie, Gesundheit, Bildung und Soziales direkt in die Projektentwicklung mit ein. 

Nachhaltiges Wirtschaften

Starke Gemeinschaft - die Bewohner von Lokpo arbeiten unbeachtet des Geschlechts oder der Religion

Im Zentrum des Projektgebiets entsteht ein Naturwald mit hoher Artenvielfalt und Verjüngungsfähigkeit, der als Refugium ökologischer Widerstandsfähigkeit frei von wirtschaftlicher Nutzung bleibt. Dieser Naturwald wird von einem Nutzwald in Kombination mit Flächen für Garten- und Ackerbau gesäumt. Damit schafft PROJECT TOGO wirkungsvolle Schutzräume für Flora und Fauna, und stärkt Bodenfruchtbarkeit, regionale Wasserkreisläufe und Vegetationssysteme.

 

Gemeinsames reinigen der Brandschneise

Statt die Projektfläche zu erwerben (Landgrabbing) hat sich PROJECT TOGO erfolgreich um das wirtschaftliche Verwertungsrecht der zu Brachland degradierten Flächen beworben. Die Eignung der Flächen als Aufforstungsgebiet zur CO2-Kompensation erfüllt alle Bedingungen, die von der Gold Standard Foundation verlangt werden. Sobald die integrale Aufwertung der Standorte abgeschlossen ist, wird PROJECT TOGO das Verwertungsrecht wieder an die nationale Gemeinschaft zurückgegeben (local ownership) und damit langfristig regionale Zukunftsfähigkeit ermöglichen.

Zukunftsfähigkeit

Jatropha eignet sich besonders zum Sammeln und sichert so ein Zusatzeinkommen

Weil Zukunftsfähigkeit nur aus der Integration von Natur, Menschen und ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hervorgehen kann, setzt PROJECT TOGO auf ISA – einen „Integrated Sustainability Approach“ (Dr. Daniel Dahm). Im Projektgebiet werden nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen geschaffen, sondern es entstehen auch lebensdienliche bauliche und technologische Infrastrukturen als Voraussetzungen einer kulturellen, sozialen und nachhaltigen Standortentwicklung und der Teilhabe aller involvierten Akteure. Erneuerbare Energien, Frischwasserversorgung und eine starke Agroforstwirtschaft gehörten ebenso dazu wie ein Bildungssystem, eine Gesundheitsversorgung und Arbeitsplätze. PROJECT TOGO integriert alle Dimensionen von Nachhaltigkeit – Menschen und Gemeinschaften, Infrastrukturen und Ökosysteme – und erreicht damit echte, starke Zukunftsfähigkeit.

 

Transparenz

Mühsam suchen Frauen nach Holz um es auf den lokalen Märkten zu verkaufen

 

PROJECT TOGO bietet volle Transparenz über alle Projektphasen, Wertschöpfungsstufen und Arbeitsprozesse. Mit dem Empowerment ganzer Standorte unter umfassender Einbindung der Zivilgesellschaft geht Project Togo weit über die bisherige Projekte hinaus und erreicht mehr als nur Klimaschutz. Project Togo ist ein Klimaschutzprojekt, dass dem besseren Leben dient und weiter reicht. Das zeigen auch die beispielhaften Co-Benefits zur Standortstärkung.